Gelnägel sind eine andere Art von Acrylfingernägeln. Ein Gel wird, ähnlich wie bei der Pulver-Flüssigkeittechnik, auf den natürlichen Fingernagel aufgetragen, aber der Katalysator oder die Durchhärtung erfolgt erst in einem separaten Schritt.
Es gibt lichthärtende und nicht lichthärtende Gels. Lichthärtende Gels werden üblicherweise durch Bestrahlung mit einem speziellen Licht gehärtet, manchmal Halogenlicht, in den meisten Fällen wird jedoch ein ultraviolettes Licht verwendet, die Gels heißen daher UV-Gels. Nicht lichthärtende Gele werden härten durch Besprühen und Bepinseln mit einem Gel-Aktivator oder manchen Fällen durch Eintauchen der Fingernägel in Wasser.
Der Naturnal wird mit einer Speziellen Feile angeraut, wodurch eine bessere Haftung das Gels gewährleistet wird. Danach werden mit einem Spezialpinsel 1-2 Gelschichten aufgetragen, welche anschliessed durchgehärtet werden. Meist werden Lichthärtende UV-Gele verwendet. Der harte Nagel wird nun in Form gefeilt und eine neue Schicht Gel wird aufgetragen. Ist die Schicht auch druchgehärtet, wird an ihr allerdings nicht mehr gefeilt.
Ein wesentlicher Vorteil von Gelnägeln ist die leichte Verarbeitung. Im Gegensatz zur Pulver Flüssigkeit Technik glänzt das Gel auch ohne einen Klarlack auftragen zu müssen. Manche Nageldesignerinnen verwenden sogar eine dünne Gelschicht auf dem „Acrylnagel“ um Dauerhaften Glanz zu erzeugen.